Charlotte Marlo Werner: Schreibendes Leben – Die Dichterin Clara Viebig
Henriette Herwig und Anke Susanne Hoffmann - Clara Viebig: Vor Tau und Tag und andere Novellen (1897 - 1914)
Helen Chambers - Humor and Irony in Nineteenth-Century German Women's Writing
Anke Susanne Hoffmann - Von den Rändern her gelesen...
Carola Stern - Kommen Sie, Cohn!
Inhalt:
| Novellen | |
| Genesung | S. 9 |
| Die Schuldige | S. 21 |
| Vor Tau und Tag |
S. 91 |
| Der Lebensbaum | S. 137 |
| Mutter Clara |
S. 185 |
| Erläuterungen zum Text |
S. 214 |
| Nachwort |
S. 234 |
| Zeittafel |
S. 271 |
| Bildteil |
S. 279 |
| Literatur |
S. 286 |
| Werke in zeitlicher Abfolge |
S. 286 |
| Literatur zu Clara Viebig |
S. 293 |
| Weiterführende Literatur |
S. 279 |
| Nachschlagewerke |
S. 300 |
| Bildnachweise | S. 303 |
- Die Schuldige wurde entnommen und zitiert aus: Kinder der Eifel.
Novellen, Berlin: F. Fontane & Co. 1897.
- Genesung wurde entnommen und zitiert aus: Die Rosenkranzjungfer und
anderes. Novellen, Berlin: F. Fontane & Co. 1901.
- Der Lebensbaum wurde entnommen und zitiert aus: Naturgewalten. Neue
Geschichten aus der Eifel, Stuttgart / Berlin / Leipzig: Deutsche
Verlagsanstalt 11. Ausgabe, 1906.
- Mutter Clara wurde entnommen und zitiert aus: Heimat. Novellen, Berlin:
E. Fleischel & Co. 1914.
- Vor Tau und Tag wurde entnommen und zitiert aus: Vor Tau und Tag.
Novellen, Berlin: F. Fontane & Co. 1898.
Studies in Prose Fiction, 1840-1900
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DETAILS 256 pagesSize: 9 x 6 in 10 digit ISBN: 1571133046 13 digit ISBN: 9781571133045 Binding: Hardback Publication date: 01/Jun/2007 Price: 75.00 USD / 45.00 GBP Imprint: Camden House Series: Studies in German Literature Linguistics and Culture BIC class: AVH |
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Nineteenth-century German literature is seldom seen as rich in humor and irony, and women's writing from that period is perhaps even less likely to be seen as possessing those qualities. Yet since comedy is bound to societal norms, and humor and irony are recognized weapons of the weak against authority, what this innovative study reveals should not be surprising: women writers found much to laugh at in a bourgeois age when social constraints, particularly on women, were tight. Helen Chambers analyzes prose fiction by leading female writers of the day who prominently employ humor and irony. Arguing that humor and irony involve cognitive and rational processes, she highlights the inadequacy of binary theories of gender that classify the female as emotional and the male as rational. Chambers focuses on nine women writers: Annette von Droste-Hülshoff, Ida Hahn-Hahn, Ottilie Wildermuth, Helene Böhlau, Marie von Ebner-Eschenbach, Ada Christen, Clara Viebig, Isolde Kurz, and Ricarda Huch. She uncovers a rich seam of unsuspected or forgotten variety, identifies fresh avenues of approach, and suggests a range of works that merit a place on university reading lists and attention in scholarly studies.
Helen Chambers is Professor of German at the University of St Andrews, Scotland, UK.
Contents
| Introduction | ||
| 1 | Annette von Droste-Hülshoff and Ida Hahn-Hahn: Overcoming Seriousness? | |
| 2 | Ottilie Wildermuth and Helene Böhlau: Harmless Humor or Subtle Psychology? | |
| 3 | Marie von Ebner-Eschenbach: Satire, Physical Comedy, Irony, and Deeper Meaning | |
| 4 | Ada Christen and Clara Viebig: Laughter and Pain in the World of Work | |
| 5 | Isolde Kurz and Ricarda Huch: The Humor of Skeptical Idealism | |
| 6 | Conclusion | |
| 7 | Works Cited | |
| 8 | Index |
Zur Funktionalität der Dimension Natur im novellistischen Œvre Clara Viebigs
Trierer Studien zur Literatur, Bd. 47 (zugl. Diss. Trier 2006)
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Peter Lang - Europäischer Verlag der Wissenschaften |
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Diese Studie analysiert ausgehend von der Funktionalität der Dimension ,Natur' zum einen die Dramaturgie der Viebig'schen Novellen und zeigt zum anderen die zentralen diskursiven Felder auf, die Viebig zum literarischen Interdiskurs ausarbeitet. Hierbei wird deutlich, dass in Viebigs Werk nicht ein eindimensionales, sondern ein ambivalentes Weltbild, in das eine Vielzahl literarischer wie ideologischer Strömungen einfließen, transportiert wird. ,Natur' entfaltet im Novellenkonzept Viebigs einen textkonstitutiven Mehrwert, ohne den weder die Textdramaturgie noch die narrative Ebene bestehen können. ,Natur' ist demnach das entscheidende Kriterium in Clara Viebigs Novellenwerk und muss über die Grenzen der literaturgeschichtlichen Kategorien Naturalismus und Heimatkunst hinaus betrachtet werden.
Aus dem Inhalt:
Die Leistung der Dimension ,Natur' für die Novellendramaturgie / Natur als unabhängige, beliebige und erhabene Größe – die Naturgewalt als Allmacht / ,Die Sonne sehen' – das Verlangen nach Glück und selbstbestimmter Lebensführung / Lebenskrisen als Auslöser von Fluchtbewegungen – die Dimension ,Natur' als Refugium / ,Heimat' – Facetten eines ambivalenten Wertes zwischen spatialer Fixierung, Weiblichkeit und Fremdwahrnehmung
Diese Arbeit wurde betreut von Prof. Georg Guntermann an der Universität Trier.
Friedrich Cohn und Clara Viebig
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Kiepenheuer und Witsch Verlag, Köln 2006 ISBN 3462037242, Gebunden, 167 Seiten, 16,90 EUR ![]() |
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Klappentext
Ein Buch über die Schriftstellerin Clara Viebig und den Verleger Friedrich Theodor Cohn. Carola Stern erzählt in ihrem letzten Buch die Geschichte einer jüdisch-christlichen Familie zur Zeit der Jahrhundertwende, als die von Fontane beschriebene Welt des preußischen Adels unterging und Berlin zu einer Metropole der wirtschaftlichen und kulturellen Moderne wurde. Ein neues Wort kam damals auf, das Geschichte machen sollte: Antisemitismus. Zu Hause beim alten Fontane hat alles begonnen: Die angehende Autorin Clara Viebig erbittet sich Rat von dem großen Berliner Schriftsteller. Und der reicht ihre Manuskripte weiter an den Verlag seines Sohnes. Teilhaber dieses Verlages ist Friedrich Theodor Cohn, weit gereister Sohn einer gebildeten jüdisch-bürgerlichen Familie. In "Fritz" findet Clara einen verständnisvollen Zuhörer, der an ihrer literarischen Arbeit interessiert ist. Mit seiner Hilfe wird die Chronistin der kleinen Leute, die "deutsche Zola", eine Bestsellerautorin. 1896 heiraten die beiden - eine jüdisch-christliche Ehe ist zu dieser Zeit keine Selbstverständlichkeit. Ihre Familien sind von der Verbindung nicht begeistert. Bei Claras Mutter muss Fontane vermitteln: Cohn gehöre doch zu den "feinen Juden", nicht zu den Ostjuden, die der Berliner Historiker Heinrich Treitschke als "unser Unglück" bezeichnet hat. Carola Stern erzählt von Fritz und Clara, von den politischen und amourösen Affären ihres Sohnes Ernst, der komponiert und dirigiert und später emigriert, von dem Freundeskreis, zu dem Rudolf Steiner gehört, und von "Min", dem politisch couragierten Schriftsteller Armin T. Wegner, der 1933 einen berühmten Brief an Hitler schreibt.
Rezensionen - Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 20.11.2006
Rezensentin Maria Frise sieht in Carola Sterns Biografie über Friedrich Cohn und Clara Viebig zugleich ein Porträt der Zeit um die Jahrhundertwende. Dass dabei manches skizzenhaft bleibt, erklärt sie damit, dass die inzwischen verstorbene Stern ihr letztes Buch nicht mehr selbst beenden konnte. Dennoch attestiert sie Sterns Freundin, Verlegerin und langjähriger Lektorin Ingke Brodersen, bei der Vollendung des Buchs nach Plänen der Autorin gute Arbeit geleistet zu haben. Sie unterstreicht die Assimilationsbemühungen des jüdischen Verlegers Friedrich Cohn, der zum Protestantismus konvertierte, als er Clara Viebig, die er im Haus Theodor Fontanes kennen gelernt hatte, heiratete. Zum Bedauern Frises erfährt man über Viebigs Werk, die mit ihren in Cohns Verlag erschienen Büchern zu einer der erfolgreichsten Autorinnen der Zeit wurde, recht wenig. Deutlich wird für sie dafür der zunehmende Antisemitismus, dem Cohn und Viebig mit Resignation begegneten.
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Rezensionen - Die Zeit vom 28.09.2006
Bemerkenswert findet Rezensent Dorion Weickmann diese Doppelbiografie über die Schriftstellerin Clara Viebig und den Verleger Friedrich Theodor Cohn. Wie er hervor hebt, erzählt die inzwischen verstorbene Autorin Carola Stern die Geschichte des aus einer gebildeten jüdisch-bürgerlichen Familie stammenden Cohn und seiner protestantischen Gattin Clara Viebig vor dem Hintergrund des Ende des 19. Jahrhunderts aufkeimenden Antisemitismus. Eindringlich erscheint der wilhelminischen Antisemitismus für Weickmann dabei als "Präludium der nationalsozialistischen Barbarei". Er attestiert Stern Begabung für "szenische Arrangements" sowie "Freude am Fabulieren". Beeindruckt hat ihn besonders ihr Sinn für die Würde des einzelnen Menschen, der auch in vorliegendem Werk immer deutlich zu spüren ist.
Rezensionen - Süddeutsche Zeitung vom 13.09.2006
Das letzte Buch der inzwischen verstorbenen Carola Stern ist für Jürgen Busche möglicherweise das "schönste", mit Sicherheit aber ihr "bestes", wie er beteuert. Es handelt von Friedrich Cohn, einem erfolgreichen Verleger, und seiner als Schriftstellerin beachteten Ehefrau Clara Viebig, einen erhellenden Einblick in deutsch-jüdisches Leben im 20. Jahrhundert bekommt man zudem ganz nebenbei. Am meisten hat Busche offensichtlich die große Zurückhaltung der Autorin beeindruckt, die ihr Thema nicht auswalzt und wie im Vorbeigehen auch einige Zeitgenossen des Ehepaars porträtiert.
Rezensionen - Aus dem Antiquariat vom 7. 12. 2007
Jan-Pieter Barbian: Friedrich Cohn und Clara Viebig, in: Aus dem
Antiquariat NF 5 (2007), Nr. 6, S. 449-450.






